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Der Ghostwriter als Biograf – so funktioniert die Biografiearbeit

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wolfgangfoto via flickr (CC BY-ND 2.0)

Biografien sind doch eigentlich nur etwas für Prominente, oder? Das mag mancher denken, doch tatsächlich haben immer mehr Menschen das Bedürfnis, ihre Lebensgeschichte in Buch- und Romanform aufschreiben zu lassen.
Am Ende eines langen Lebens, nach einer überstandenen Herausforderung wie einer Trennung oder Krankheit oder einer besonderen Leistung steht oft der Wunsch, das Erlebte nicht nur festzuhalten, sondern auch zu verarbeiten.

Die Zusammenarbeit mit einem Ghostwriter als Biograf macht auf vielfältige Weise Sinn:

Zum einen kann gemeinsam entschieden werden, in welche Form die Biografie gegossen werden soll – rein biografisch oder in Form eines biografischen Romans, in dem die tatsächlichen Erlebnisse um fiktionale erweitert werden. Wer noch keinerlei schriftstellerische Erfahrungen hat, wird sich schwer damit tun, die eigene Lebensgeschichte so zu strukturieren, dass sie für Leser packend und interessant wird. Genau diese Erfahrung bringt der Ghostwriter mit.

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10 gute Gründe für die Zusammenarbeit mit einem Ghostwriter

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Andrew Smith (CC BY 2.0)

Längst ist die Arbeit von Ghostwritern mehr Menschen bekannt, als noch vor ein paar Jahren – die spektakulären Enthüllungen im Zusammenhang mit Helmut Kohl oder jüngst Donald Trump haben dazu beigetragen. Meistens aber – so schreibt es die Berufsehre vor – tritt ein Ghostwriter niemals in Erscheinung und nimmt die Wahrheit über die Entstehung so manchen Bestsellers mit in das Grab. Dabei ist nichts Unrühmliches daran, einen Ghostwriter zu beauftragen – im Gegenteil!

Wir nennen Ihnen zehn gute Gründe, warum es richtig ist, einen Ghostwriter zu beauftragen:

1. Professionalität

Ein simples Beispiel: Wenn an Ihrem Auto etwas kaputt geht, bringen Sie es dann nicht auch in die Werkstatt, wo sich Fachleute darum kümmern? Wie sieht es aus, wenn es sich nicht nur um einen Gegenstand, sondern um eine kreative Idee, ja, vielleicht sogar um Ihre Lebensgeschichte handelt? Sollten Sie diese nicht auch am besten Profis übergeben? Schreiben ist – auch wenn das viele Literaten nicht gerne zugeben – die kunstvolle Verbindung von erlerntem Handwerk, Erfahrung und Kreativität. All das bringen wir als Ghostwriter in die Arbeit mit, wenn Sie uns damit beauftragen, Ihr Buch/Ihre Lebensgeschichte/Ihren Text für Sie zu schreiben. Leider ist es eine traurige Tatsache, dass viele Schriftsteller vor Ideen nur so übersprudeln, doch bis zu fünf und mehr ihrer Einfälle regelrecht „verbrennen“, weil es ihnen an Know-How fehlt. Mit dem Ghostwriter-Team kann das nicht passieren!

2. Zeit

Die Idee zu einem Buch ist eine Art kreativer Funke, der plötzlich in unseren Gedanken aufflackert und uns nicht mehr loslässt. Das kann beim Autofahren sein, beim Spaziergang oder auch an unerwarteter Stelle. Um aus diesem kreativen Funken ein fertiges Buch zu machen, bedarf es allerdings Zeit und Ausdauer. Nach einem arbeitsreichen Tag fällt es eher schwer, noch einmal die Muße aufzubringen, einige Seiten zu schreiben. Vielen unserer Kunden fehlt es schlicht an Zeit, um ihre Texte und Bücher selbst zu schreiben – deshalb beauftragen sie das Ghostwriter-Team. Wir liefern unsere Texte schnell, zuverlässig und termingerecht. Für die Erstellung eines Buches von einem Umfang mit rund 200 bis 250 Seiten benötigen wir – je nach Recherche- und Vorbereitungsaufwand – zwischen acht und zehn Wochen.

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Wenn Ghostwriter Geschichten erzählen

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jimmy brown via flickr (CC BY 2.0) https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

Unser Beruf bringt es mit sich, dass wir sehr unterschiedlichen Menschen begegnen. Manchmal sind es Leute, die eine aufregende und ungewöhnliche Lebensgeschichte zu erzählen haben – von verzwickten Beziehungskisten über schwere Krankheiten, ungewöhnliche Familienkonstellationen oder spannende Berufe. Wir hören ihnen zu und lassen dabei vor unserem inneren Auge bereits das Buch entstehen, das sich aus diesen Gesprächen ergibt. Dabei steht für uns steht der Kunde im Mittelpunkt, denn dieser muss sich am Ende mit dem Geschriebenen, das ja seine ureigenste Lebensgeschichte oder Biografie erzählt, identifizieren. Hier ist eine Menge Einfühlungsvermögen gefragt!

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Das Ghostwriter 1 x 1

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Tyler Nienhouse via flickr (CC BY-SA 2.0) https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

Erfolgreiches Ghostwriting muss bestimmte Kriterien erfüllen, damit am Ende ein Buch herauskommt, mit dem sich unsere Kunden voll und ganz identifizieren können und das die Leser überzeugt. Das Einmaleins eines guten Ghostwriters umfasst folgende Punkte:

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Ghostwriter gesucht?

Ein Ghostwriter ist ein erfahrener Autor, der im Auftrag anderer Bücher und Texte verfasst. Um ein guter Ghostwriter zu sein, bedarf es Schreiberfahrung in vielen unterschiedlichen Textarten und einer großen Liebe zur Sprache und dem geschriebenen Wort. Weitere Fähigkeiten, die ein Ghostwriter mitbringt, sind Menschenkenntnis, Verschwiegenheit und die Fähigkeit, sich schnell in Sachverhalte hineinzudenken.

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hobvias sudoneighm via flickr (CC BY 2.0) https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

Ein gutes Buch braucht zwei Zutaten: Eine originelle Grundidee und handwerkliches Geschick im Spannungsaufbau, der Gestaltung der Figuren und Begebenheiten und erzählerisches Können. Können heißt hier, ausdrucksstark, wortgewandt und und mit sprachlicher Vielfalt eine einzigartige Geschichte zu verfassen, die den Leser von der ersten Seite an fesselt.

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Geballte Schreiberfahrung gegen Schreibblockaden

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Enric Fradera via flickr (CC BY-ND 2.0) https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/

Wenn wir von unserem Beruf als Ghostwriter erzählen,  werden wir häufig gefragt, wie wir mit Schreibblockaden umgehen. Immerhin kann man kreatives Arbeiten doch nicht erzwingen, oder? Tatsächlich haben wir uns im Laufe der Zeit einige Techniken angeeignet mittels derer wir relativ erfolgreich lästige Schreibblockaden wieder loswerden.

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Für`s Ghostwriting braucht man viel Tapete

p.marshZum Ghostwriting braucht man erstmal jede Menge Tapeten und einen langen Tapeziertisch. Nein, ohne Quatsch. Wir bringen eine weiße Tapete quer an die Wand an. Hierauf wird eine Zeitschiene gezeichnet. In regelmäßigen Abständen gibt es Weichen, also wie zu einer Art Nebengleis, das am Ende wieder auf den Hauptstrang führt.
Hier werden alle Notizen zu den vorher nummerierten Vor-Texten chronologisch angeordnet und dies garantiert die ordnungsgemäße Einfügung späterer eventuell nachfolgender Informationen. Wenn das erledigt ist, erstellen wir eine grobe Rohfassung. Nach der Rohfassung werden Dinge wie Wetter, Jahreszeit, Infrastruktur, eben alle relevanten Dinge geprüft oder nachrecherchiert. Dann kann es auch schon losgehen.
Wir sind ja drei „Schreiber“ und jetzt muss man sich in Gedanken vorstellen, jeder von uns hat einen Buchstaben. So haben wir A, B und C.
A schreibt 10 Seiten. B liest die 10 Seiten und nimmt gleichzeitig Überarbeitungen vor und ergänzt den Text um weitere 10 Seiten. C fängt vorne an, überarbeitet die 2 x 10 Seiten und schreibt 10 neue dazu. Dann beginnt alles wieder von vorne. Es wird solange immer am Anfang begonnen, bis ein wirklich perfekter Text mit bestmöglicher Aussage entstanden ist. Irgendwann beginnt man dann an späterer Stelle. Alles verstanden?

Sach mal, Peter, wie fing das eigentlich damals alles bei dir an mit dem Ghostwriten?

Wie die ganze Sache mit dem Ghostwriting damals anfing bei mir, das ist eine nicht ganz einfach zu beantwortende und eher persönliche Frage … Es begann bei mir 1987, eher ungewollt. Wie viele andere junge Männer musste ich meiner Wehrpflicht in der damaligen NVA nachkommen. Wie es bei jungen Menschen wohl oft zu finden ist, fällt es schwer auferlegte Zwänge und Gesetze, deren tieferer Sinn sich einem nicht erschließt, zu erkennen. So geriet man eben, gerade bei der Armee, schnell in Schwierigkeiten. Statt jedoch einer Woche Armee-Arrest erhielt ich zwei Tage Sonderurlaub. Dies sorgte für allgemeines Erstaunen. Hier erkannte ich, dass gut durchdachte Worte, sei es auch nur in „Stellungnahmen“, mehr bewirken können, als Taten. In Folge hatte ich sehr viel zu tun, da es viele „Junge Genossen“ gab, die ebenfalls Probleme hatten und Dank meiner verfassten Stellungnahmen nicht arretiert wurden, oder nachdienen mussten. Meine erste Arbeit war die Memoiren eines Hauptfeldwebels, dessen Namen ich nicht nennen darf, es folgten weitere Arbeiten, da Mundpropaganda damals schon sehr viel Wirkung besaß. Nach der Wende wurde es quasi zum Nebenberuf.