Alle Beiträge von Sarah Rubal

Ghostwriter Tipps: Symbole, Allegorien und Metaphern in einem Roman richtig einsetzen

Als Ghostwriter für einen Roman entwickeln wir oft mehrere Plots nebeneinander und verweben sie zu einer spannenden Geschichte. Dabei werden wir häufig gefragt, wie man denn Spannung aufbaut. Ein wichtiger Aspekt ist es, gerade bei Krimis oder Thrillern, Andeutungen im Text zu verstecken, die der Leser richtig entschlüsseln kann, vermutlich aber erst versteht, wenn wir ihm die Auflösung präsentieren. Eine gute Möglichkeit dazu sind Figuren und Symbole, Allegorien und Metaphern, die ihnen zugeordnet werden.

Das Symbol
Bei einem Symbol handelt es sich um ein Zeichen, das eine Bedeutung hat. Entscheidend ist, dass es von vielen Menschen gut verstanden werden kann. Bei Krimis und Thrillern kann diese Zuordnung ein wenig aufgehoben werden. Sherlock Holmes zum Beispiel kann Symbole lesen, die anderen verborgen bleiben, das ist Teil seiner Genialität. In Krimis benutzt ein Täter häufig Symbole, die auf ihn hindeuten und die durch den Ermittler entschlüsselt werden müssen. Doch es gibt noch viele weitere Symbole:

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Wie überarbeite ich mein Manuskript? Ghostwriter geben Tipps für die Überarbeitung

Mit dem Schreiben alleine ist die Arbeit an einem Buch für einen Autor nicht erledigt. Tatsächlich beginnt jetzt die wichtigste Phase: Die Überarbeitung. Es kann Sinn machen, einen Ghostwriter mit der Überarbeitung eines Manuskriptes zu beauftragen, da es dabei eine ganze Menge Dinge zu beachten gibt und man oft durch das lange Schreiben schon „betriebsblind“ für die eigenen Fehler ist oder aber zögert, den Rotstift da anzusetzen, wo es notwendig ist. Auf die Überarbeitung zu verzichten, ist in keinem Fall ratsam, aus gleich mehreren Gründen: Schreiben ist ein kreativer Prozess, die Überarbeitung hingegen analytisch. Das sind zwei unterschiedliche Herangehensweisen an einen Text. Nicht jeder, der gut schreibt, kann gut analysieren und umgekehrt. Deshalb kann es durchaus Sinn machen, den Text von jemand anderem analysieren zu lassen – etwa einem Ghostwriter. Außerdem entwickelt sich eine Geschichte selbst bei gründlicher Planung immer ein wenig anders, als wir uns das am Anfang vorgestellt haben und so entstehen leicht Widersprüche oder Logikfehler. Mit ein wenig Distanz lässt sich außerdem überprüfen, ob die Geschichte auch spannend genug für die zukünftige Leserschaft ist.

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Glaubhafte Buchcharaktere schaffen – so geht es!

Glaubwürdige Charaktere zu erschaffen, ist gar nicht so einfach, wie manch einer vielleicht denken mag. Auf der einen Seite müssen diese Charaktere so lebendig und echt sein, wie die Menschen aus dem Leben, auf der anderen Seite stehen sie oft vor Schwierigkeiten, die uns in der Realität eher nicht begegnen. Zwischen Glaubwürdigkeit und Spannung ist Balance notwendig. Der Buchcharaktere sind eine ganz eigene Menschenform, in der Buchbranche auch liebevoll „homo fictus“ genannt.

Was aber macht einen glaubwürdigen Charakter aus?

  • Er hat eine Geschichte. Auch wenn diese nur angerissen wird, muss der Autor sie kennen und benutzen, um einen Charakter mehrdimensional und authentisch zu machen.
  • Er verhält sich nachvollziehbar. Willkürliche, nicht nachvollziehbare Handlungen, sind das sicherste Mittel, um Leser vor den Kopf zu stoßen. Widersprüchliche Handlungen hingegen sind großartig, denn sie befeuern den Konflikt einer Geschichte.
  • Er hat eine gute Mischung an Eigenschaften. Ein immer guter Held, eine immerzu perfekte Heldin, ein ständig böser Bösewicht – geht es noch langweiliger? Um Spannung aufzubauen, müssen Charaktere vom vorgegebenen Schema abweichen – nur so identifizieren die Leser sich mit ihnen.

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Vom Wort zum Film: Das Drehbuch

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Das Drehbuch ist das Instrument, das aus dem geschriebenen Wort einen Film entstehen lässt. Produzent, Regisseur, Schauspieler und Kameramänner brauchen es als Grundlage, um aus einer Geschichte einen Film zu machen. Entgegen landläufiger Meinungen enthält es fast nur Dialoge, kaum Beschreibungen und keine Kameraeinstellungen.

Drehbücher unterscheiden sich von anderen Büchern davon, dass sie sehr klare Formangaben verfolgen. Aus diesem Grund ist es auch nachvollziehbar, warum man nicht einfach ein Drehbuch schreibt, sondern sich zunächst mit diesen Vorgaben beschäftigt, eine Weiterbildung oder sogar einen Studiengang dafür besucht. Nur dann kann ein Drehbuch den formalen Erwartungen etwa bei Filmstiftungen aber auch bei Produktionsfirmen standhalten. Dazu gehört das Wissen, welche formalen Angaben eine Szene braucht (Außen? Innen? Tag? Nacht?), ob eine bestimmte Art von Schnitt notwendig ist, etwa, wenn ein Telefongespräch dargestellt wird oder eine Traumsequenz und auch wie Personen eingeführt und abgebildet werden. Ein Ghostwriter für ein Drehbuch bringt genau dieses Wissen und die Erfahrung mit und wird Ihr Drehbuch deshalb genauso schreiben, wie Sie es sich vorstellen.

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Haupt- und Nebenfiguren richtig entwickeln

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Sie machen unsere Geschichte erst lebendig – die Haupt- und Nebenfiguren. Manche Autoren beginnen mit ihrem Protagonisten/ihrer Protagonistin, wenn sie sich ein neues Buch ausdenken, andere entwickeln die Charaktere entlang des Settings.  Nicht wenige entdecken dabei, dass Romanfiguren gerne mal ein Eigenleben entwickeln, und zwar immer dann, wenn man ihre Eigenschaften entweder besonders gut oder besonders schlecht durchdacht hat. Grund genug, sich einmal anzuschauen, wie man Haupt- und Nebenfiguren richtig entwickelt.

Der Einfachheit halber, gehen wir an dieser Stelle nur von drei Kategorien aus: Hauptfiguren, Nebenfiguren und Platzhaltern. Andere Autoren benutzen fünf Kategorien, aber darauf werden wir an anderer Stelle noch einmal eingehen.

Was macht eine Hauptfigur aus?

Hauptfiguren sind die Motoren einer Geschichte. Sie sind es, die die Story vorantreiben, mal als Held, mal als Antiheld, mal als Widersacher oder Bösewicht. Die wichtigste Person in einer Geschichte, nach der häufig schon der Titel benannt ist, ist der Protagonist oder die Protagonistin. Es handelt sich um vielschichtige Charaktere mit umfangreichen, zum Teil widersprüchlichen Eigenschaften, einer „Backstory“, also einer Geschichte, warum sie sich so verhalten, wie sie es tun und vor allem einer Entwicklung im Laufe der Geschichte. Ein Roman, in dessen Verlauf sich die Figur nicht verändert, ist gescheitert und bleibt dem rein Deskriptiven verhaftet.

Welche Aufgabe haben die Nebenfiguren?

Ohne Nebenfiguren kann eine Story nur schwer funktionieren (Ausnahmen bestätigen die Regel, in „Die Wand“ von Marlen Haushofer oder auch in „Walden“ von Henry Thoureu geht das sehr wohl, aber da macht eben die Innenschau die Story aus und das ist nicht jedermanns Sache). Nebenfiguren sind nicht so komplex wie die Hauptfiguren, trotzdem zeichnen sie sich durch Orginalität und Wiedererkennungswert aus (die Breaking Bad Fans zum Beispiel wissen, dass Pinkman eigentlich nur eine Nebenfigur sein sollte, sich aber dann zur tragenden Hauptfigur entwickelte – auch das kann passieren, wenn eine Nebenfigur mehr oder genauso viel Potenzial hat wie eine Hauptfigur).

Die Nebenfiguren lassen sich wiederum unterteilen: Es gibt die helfenden Nebenfiguren, bei denen sich die Protagonistin beispielsweise ausweint oder die ihr wichtige Hinweise geben.  In ersterem Fall ist die Nebenfigur ein Vertrauter, im zweiteren ein Katalysator, denn der Hinweis ist entscheidend, um die Story voranzubringen.

Aufgaben von Nebenfiguren

Daneben gibt es noch Nebenfiguren, die durch ihre Geschichten oder ihre Handlungen ganz neue Ebenen in der Erzählung eröffnen, in dem sie zum Beispiel den Kontrast erhöhen. Eine böse Schwiegermutter lässt die Prinzessin noch liebenswürdiger erscheinen, ein geldgieriger Kollege stellt die hehren Absichten des Protagonisten heraus. Hier zeigt sich schon, wie wichtig es ist, sich über die Nebenfiguren Gedanken zu machen, da sie entscheidende Impulse für die Story geben.

Gleichzeitig können Nebenfiguren einen Protagonisten auch in ein besseres Licht rücken oder ausgleichen – und zwar auf vielfältige Weise. Jamie Lannister etwa hat in Game of Thrones durch Brienne of Tarth viele Sympathien gewonnen, auch wenn hier das Verhältnis zwischen Haupt- und Nebenfiguren sogar wechselt.  Häufig übernehmen auch sogenannte Sidekicks wie zum Beispiel Dr. Watson bei Sherlock Holmes eine solche Funktion, diese kann aber zum Beispiel auch bedeuten, dass verhindert wird, dass ein Film falsch gelesen wird und er zu einseitig wird.
Sie können aber auch über das rein Figürliche hinauswachsen, in dem sie Gut und Böse repräsentieren, damit zwar eine starke Wirkung haben, sich aber als Charakter nicht sehr verändern – typische Eigenschaften einer Nebenfigur oder sie können einen bestimmten Standpunkt verkörpern, etwa der rationale Wissenschaftler, der verträumte Idealist oder die leidenschaftliche Kämpferin. All diesen Figuren ist gemein, dass sie etwas repräsentieren, in sich selbst aber sehr statisch sind. Trotzdem sind sie notwendig, um die Geschichte voranzubringen.

Statisten oder Platzhalter

Diese Art von Figuren zeichnet aus, dass sie meistens noch nicht einmal einen Dialog haben und kaum in Erscheinung treten. Sie sind die schwertschwingenden Massen in epischen Schlachten, sie sind die Menschen in einem Restaurant oder in einer U-Bahn und mehr ein Teil der Kulisse als der Geschichte. Doch auch ohne sie kann die Geschichte nicht funktionieren.

Unser Tipp: Lassen Sie sich Zeit, um Ihre Figuren kennenzulernen. Hauptfiguren treten meist schon sehr früh in einem Buch auf, sie verfügen über die komplexesten Persönlichkeiten und verhalten sich nicht klischeehaft. Nebenfiguren können ruhig originell sein, aber sie dürfen den Hauptfiguren nicht die Show stehlen. Hier kann ruhig auch ein wenig mit Stereotypen gearbeitet werden.

Der richtige Plot – die Struktur der Geschichte

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Wenn Kunden Ghostwriter beauftragen, haben sie oft schon eine Idee im Kopf: Einen spannenden Charakter oder eine gute Romanidee. Was häufig fehlt – und deshalb der Grund für unsere Beauftragung ist, ist ein Plot. Der Plot ist das Rückgrat der Geschichte, ihr verbindendes Element, über den Spannung aufgebaut werden und der die Entwicklung der Figuren im Verlauf der Geschichte steuert. Eine Buchidee kann noch so toll sein – ohne guten Plot verpufft sie wirkungslos. Das Plotten will gelernt sein – deshalb investieren wir viel Zeit in das Entwickeln des Plots, lange bevor wir mit dem Schreiben anfangen.

Der Unterschied zwischen Handlung und Plot

Wenn wir als Ghostwriter für historische Romane tätig werden, dann gibt zum Beispiel der Ablauf der Ereignisse die Handlung vor. Damit ist aber noch nichts über den Plot eines Buches gesagt. Nehmen wir beispielsweise die Ereignisse um die Schlacht von Culloden – den Fans historischer Romane wird sie ein Begriff sein – die Ereignisse dieser Schlacht sind bekannt. Um aus ihnen einen Plot zu machen, ist es notwendig, diesen Ablauf mit individuellen Figuren und ihren Motiven zu verknüpfen. Es bieten sich mehrere Akteure an, etwa die Führer der schottischen Clans oder aber ein einfacher Fußsoldat im Heer des englischen Herzogs von Cumberland. Wofür kämpften sie? Was erhofften sie? Was für eine Persönlichkeit war „Bonnie Prince Charlie“?  Was machte einen seiner Gegenspieler, der Herzog von Cumberland aus? Die Handlung wäre: Aufständische Jakobiten kämpften gegen die englische Armee. Das Setting ist: Bonnie Prince Charlie ließ seine erschöpften und ausgehungerten Männer 1746 tapfer gegen ein fast doppelt so starkes Heer kämpfen. Aus Rache ließ der Herzog von Cumberland verwundete Highländer und Frauen und Kinder nach seinem Sieg ermorden und richtete ein Blutbad an. Der Plot ist: Ein englischer Soldat will sich nicht an dem Blutbad beteiligen (vielleicht aus Liebe zu einer schottischen Frau?) und kämpft fortan gegen den Herzog von Cumberland. Als englischer Soldat betrachten ihn aber auch die Schotten als Feind. Es wird deutlich, dass der Plot ein in sich geschlossenes Netzwerk aus Figuren, Motiven und Handlungen ist.

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Kunst oder Handwerk: Was macht einen guten Autor aus?

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Patrick John / photocase.de

„Was macht einen Autor oder einen Schriftsteller aus?“ – um diese Frage dreht sich im Literaturbetrieb fast alles. Für viele Neulinge in der Branche ist das ein wenig verunsichernd – wird man vielleicht als Autor geboren? Entstehen alle guten Bücher aufgrund von angeborenem Talent? Gerne will die Buchbranche uns das weismachen: Bücher als Produkt eines geradezu mystischen Prozesses zwischen dem Autor und seiner Geschichte.

Die Wahrheit ist: Schreiben besteht aus Handwerk und Leidenschaft. Die Leidenschaft für das Schreiben ist die Voraussetzung, um das Handwerk zu erlernen. Von daher ist das eine gute Nachricht für alle Neulinge: Handwerk kann man sich aneignen. Leider herrscht besonders in Deutschland noch immer die Ansicht vor, die reine Begabung als Autor würde ausreichen, um sich als Schriftsteller zu bezeichnen, eine Ausbildung dahin gibt es nicht oder wenn sie in Form von Schreibschulen in Anspruch genommen wird, wird sie allzu gerne verschwiegen, weil es eben jenen mystischen Charakter zerstört.

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Der Ghostwriter als Biograf – so funktioniert die Biografiearbeit

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wolfgangfoto via flickr (CC BY-ND 2.0)

Biografien sind doch eigentlich nur etwas für Prominente, oder? Das mag mancher denken, doch tatsächlich haben immer mehr Menschen das Bedürfnis, ihre Lebensgeschichte in Buch- und Romanform aufschreiben zu lassen.
Am Ende eines langen Lebens, nach einer überstandenen Herausforderung wie einer Trennung oder Krankheit oder einer besonderen Leistung steht oft der Wunsch, das Erlebte nicht nur festzuhalten, sondern auch zu verarbeiten.

Die Zusammenarbeit mit einem Ghostwriter als Biograf macht auf vielfältige Weise Sinn:

Zum einen kann gemeinsam entschieden werden, in welche Form die Biografie gegossen werden soll – rein biografisch oder in Form eines biografischen Romans, in dem die tatsächlichen Erlebnisse um fiktionale erweitert werden. Wer noch keinerlei schriftstellerische Erfahrungen hat, wird sich schwer damit tun, die eigene Lebensgeschichte so zu strukturieren, dass sie für Leser packend und interessant wird. Genau diese Erfahrung bringt der Ghostwriter mit.

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Was ist ein Ghostwriter?

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theilr via flickr (CC BY-SA 2.0) https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

Diese Frage hören wir oft, wenn wir von unserem Beruf erzählen. „Was ist denn ein Ghostwriter?“ Wikipedia definiert einen Ghostwriter folgendermaßen:

Ein Ghostwriter (wörtlich: Geisterschreiber), auch Auftragsschreiber, ist ein Autor, der im Namen und Auftrag einer anderen Person schreibt.

Ghostwriter werden im Auftrag eines Verlages, einer vermittelnden Agentur oder eines Autors tätig, insbesondere wenn der in der Titelei ausgewiesene Autor nicht genügend Zeit oder keine ausreichenden Fähigkeiten besitzt, um „sein“ Werk selbst zu verfassen.

Das trifft es schon ziemlich gut, umfasst aber nicht die Tätigkeiten, die zur Arbeit eines Ghostwriters gehören.

Zunächst ist da der persönliche Kontakt: Nur wenn zwischen Auftraggeber und uns eine gewisse Sympathie besteht und wir uns in unserem Innersten für das Thema eines Buches erwärmen können, nehmen wir einen Auftrag an. Klingt nicht so, als sei uns das Geld verdienen wichtig? Doch das ist es, denn das Ghostwriter-Team ist ein Unternehmen, das vom Ghostwriting lebt. Aber wichtiger als der Umsatz ist für uns die Qualität, die wir abliefern. Wir möchten, dass unsere Kunden rundum zufrieden sind und am Ende auch wirklich IHR Buch in den Händen halten. Wenn wir einen Autor auf seiner Reise zu 150, 300 oder 500 Seiten Manuskript begleiten, verbringen wir viel Zeit zusammen und lernen uns kennen. Nur wenn wir gut kommunizieren und uns mit viel Wertschätzung begegnen, kann daraus etwas richtig Gutes werden. Natürlich stehen wir in einem geschäftlichen Verhältnis zueinander, doch die Freundschaft und die Freude am Schreiben dürfen dabei nie zu kurz kommen.

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Welche Arten von Ghostwritern gibt es?

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THOR via flickr (CC BY 2.0) https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

In Deutschland ist Ghostwriting zwar keine junge,  aber doch nicht sehr verbreitete Dienstleistung – ganz im Gegenteil zu Amerika, wo das Ghostwriting gerade einen regelrechten Boom erlebt. Damit Interessenten und Kunden sich einen Überblick verschaffen können, was Ghostwriting eigentlich ist und welche Arten es gibt, haben wir hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt

  1. Klassisches Ghostwriting

Alexandre Dumas beschäftigte sie und viele andere berühmte Autoren der Vergangenheit und Gegenwart auch: Ghostwriter. Wie die Bezeichnung schon andeutet, bleiben diese fleißigen Helfer für immer unsichtbar,  das heißt, niemand erfährt, dass sie an einem Buch mitgearbeitet oder es selbst verfasst haben. Klassisches Ghostwriting bedeutet, dass ein Kunde mit einer Buchidee auf den Ghostwriter zukommt. Gegen Bezahlung oder eine spätere Beteiligung am Verkaufserlös schreibt der Ghostwriter das Buch für den Kunden. Dieser veröffentlicht es später unter seinem Namen. Niemand erfährt von der Zusammenarbeit. In diesem Zusammenhang bieten Ghostwriter ihre Erfahrung als Texter und Autoren an, um einem Kunden, dem diese Erfahrung oder vielleicht auch schlicht die Zeit fehlt,  zu helfen, sein Buchprojekt erfolgreich umzusetzen. Eine solche Zusammenarbeit ist eng und vertrauensvoll. Offizielle Zahlen gibt es nicht – denn Diskretion ist in der Branche alles – doch es ist anzunehmen, dass auch in Deutschland die Zahl der von Ghostwritern verfassten Bücher – ob Romane, Krimis oder Sachbücher, in den letzten Jahren gestiegen ist.

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